Google verspricht mehr Transparenz gegen Klickbetrug
Google möchte seinen AdWords-Werbepartnern künftig die Rechnungslegung transparenter darstellen.
So sollen unbeabsichtigte ungültige Klicks (kommen beispielsweise durch Doppelklick eines Users zustande) genauso wie absichtliche betrügerische Klicks ( z.B. Klicks unredlicher Konkurrenz) ausgefiltert und nicht berechnet werden.
Nach Aussage von Google liegt die auf diese Art gelöschte Quote ungültiger Klicks bei ca. 10%.
Google gibt an, die Gefahr von Klickbetrug sehr ernst zu nehmen, was niemanden verwundern sollte, da die Google Werbeprogramme die Haupteinnahmequelle des Unternehmens darstellen.
Durch die Verbesserung von Filtertechniken und eine stärkere Transparenz bei der Klickabrechnung möchte Google sein AdWords-Programm für Interessenten attraktiver machen.
Tipp:
Auch derzeit ist es bereits möglich, sich als AdWords-Partner per Bericht eine Auswertung der ungültigen Klicks anzeigen zu lassen.
Anleitung:
- Wechseln Sie nach dem Login in Ihren AdWords-Account per Registerkarte (ganz oben) in den Bereich “Berichte”.
- Wählen Sie aus dem Untermenü den Punkt “Bericht erstellen”
- Wählen Sie unter Punkt 1 z.B. Berichtsart “Kampagnenleistung”
- Unter Punkt 2 treffen Sie die von Ihnen gewünschte Auswahl
- Unter Punkt 3 klicken Sie auf den Link “Spalten hinzufügen oder entfernen”
- Setzen Sie nun bei Leistungsstatistiken ein Häkchen vor “unzulässige Klicks”
- Über den Link “Ergebnisse filtern” hätten Sie zusätzlich die Möglichkeit, sich nur Kampagnen mit unzulässigen Klicks anzeigen zu lassen.
- Abschliessend geben Sie Ihrem Bericht einen Namen und klicken auf “Bericht erstellen”
In der Auswertung Ihres Berichtes sehen Sie dann, wie hoch je Kampagne die Anzahl der von Google als ungültig registrierten Klicks ist ( angegeben in der Spalte “unzulässige Klicks”).
9. März 2007 um 05:34
[…] Gegenüber seinen Adwords-Werbekunden will Google jedoch sein Abrechnungsverfahren demnächst transparenter machen. In Zukunft soll detailliert dargestellt werden, welche Klicks als ungültig ausgefiltert wurden. Dazu zählen versehentliche Doppelklicks genauso wie gezielt in die Höhe getriebene Klicks. Nach bisherigen Angaben von Google werden bisher im Schnitt rund zehn Prozent aller Klicks aktiv gelöscht! Mehr dazu kann man in dem Artikel Google verspricht mehr Transparenz gegen Klickbetrug nachlesen. […]